Susanna Kraft und Sigi Burger: Freudige Überraschung über unser Wiedersehen
Das "Serien"-Frühstück wurde für uns zu einer ganz besonderen Freude an der Begegnung mit Fach-Frauen: Nach 20 Jahren, in denen jede ihrer Wege ging, saßen wir bei dem Netzwerktreffen nebeneinander, allerdings Rücken an Rücken, sonst hätte die freudige Überraschung über unser Wiedersehen nicht bis zur Vorstellungsrunde warten müssen. Früher verband uns die Faszination für den Journalismus, heute arbeiten wir beide im Filmgeschäft. Dem offiziellen Frühstück folgte schnell ein privates, bis weit über die Dämmerung hinaus. Morgen gehen wir zusammen ins Kino.
Susanne Kraft , Autorin (li.); Sigi Burger, Künstlervermittlung (re.) |
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Andrea Brown: Mit Spaß und Klugheit
Vielen vielen Dank für das wunderbare Frühstück. Es war ein spannender Vormittag, so viele interessante Frauen, die mit Spaß und Klugheit sehr offen über die Dinge gesprochen habe, die aktuell in Serien wichtige Themen sind. Da diese Offenheit in solchen Runden - obwohl dafür angelegt - eher selten ist, sondern man oft den Eindruck hat, jeder verkündet seine vorgefertigte Meinung und verlässt die Runde auch wieder mit derselben, war dies ganz besonders erfrischend!
Vielen Dank dafür, ich freue mich sehr auf ein nächstes Mal und wünsche Ihnen sowie allen Teilnehmerinnen von Herzen ein wunderschönes Weihnachten,
Andrea Brown |
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Uschi Reich: Die Kraft einer internationalen Vereinigung
Eigentlich sollte man denken, dass die Rechte von Frauen im Film in diesen Zeiten hinreichend vertreten sind. Aber ein Blick auf die Neuzusammensetzung der neuen und alten Produzentenverbände, die die Rechte der ProduzentInnen vertreten sollen, zeigt auf eine Riege jüngerer und älterer Herren, die es sich dort so bequem gemacht haben, als lebten wir noch in Zeiten der verrauchten Bibliotheken, in die sich die Herren dereinst mit ihren dicken Zigarren zurückzogen, um Politik zu machen. Keine Frauen mehr im Vorstand der verschiedenen Produzentenverbände, keine im Präsidium der FFA. Es wird Zeit, dass WIFTG auch politisch aktiv wird, umso mehr, als der Verband – ein Vorteil in Zeiten der Globalisierung – die Kraft einer internationalen Vereinigung vorweisen kann.
Uschi Reich, Geschäftsführerin Bavaria Filmverleih- und ProduktionsGMBH |
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Gabriele Pfennigsdorf: Aufbau eines Netzwerkes längst überfällig
Der Aufbau eines Netzwerkes von und für Frauen, die im Film- und Fernsehgeschäft arbeiten, war in Deutschland längst überfällig. Umso schöner, dass es jetzt gelungen ist, WIFT auch in unseren Landen auf die Beine zu stellen. Unsere Branche funktioniert und lebt von persönlichen Kontakten, die oft sehr lange gewachsen sind. Newcomer haben es da nicht leicht. Genau hier setzt WIFT an, in dem es dem glücklichen Zufall durch gezielte Aktionen und geeignete Plattformen auf die Beine hilft.
Gabriele Pfennigsdorf, Stellv. Geschäftsführerin FilmFernsehFonds Bayern GmbH |
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Nicole Agudo Berbel: Vernetztes Denken schafft Vielfalt
Frauen haben sich emanzipiert und arbeiten in nationalen und internationalen Medienunternehmen auf allen Ebenen erfolgreich vor und hinter der Kamera. In der Medienbranche sind die Zeiten des Wasserabgrabens zwischen Männern und Frauen vorbei: wir haben längst gelernt, uns das Wasser gegenseitig zu reichen und von der Andersartigkeit des Anderen zu profitieren. Frauennetzwerke wie WIFTG fördern Ideenvielfalt, Innovation und Kreativität. Zugleich sind sie Garant für einen schnellen und unkomplizierten Austausch zu allen aktuellen Fragen der Branche.
Nicole Agudo Berbel ist Director Affiliate Sales and Business Development Discovery Beteiligungs GmbH & Co.KG |
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Gabriele Graf: Frauennetzwerke brauchen Zuwachs
Männer tun es schon immer. Frauen beginnen endlich damit, sich verlässliche Netzwerke zu schaffen. Networking verlangt Arbeit und Engagement für das Netzwerk. Mein Dank gilt den Frauen, die das WIFT-Netzwerk organisieren, es durch ihre Besuche und ihre Mitgliedschaft am Leben erhalten und ihm als Vortragende Referenzen erweisen. Frauennetzwerke brauchen Zuwachs. Dafür sorgen diese Frauen und das finde ich großartig.
Gabriele Graf, Freie Produzentin, Köln |
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Iris von Tiedemann: Sich gegenseitig inspirieren und unterstützen!
Bei meinen Kurzvorträgen für das WIFTG in Berlin, Hamburg, Köln und München habe ich jedes Mal eine Vielzahl von offenen, kompetenten und charismatischen Frauen aus allen Bereichen der Film- und Medienbranche kennenlernen dürfen, die sich für neue Themen und vor allem für sich gegenseitig interessieren. Endlich war hier einmal diese besondere Art einer gesunden Netzwerkkommunikation erfahrbar, die auch den Sinn des Networking erfüllen: in Beziehung treten, gemeinsam und voneinander lernen, Ziele kommunizieren, im Dialog sein und sich gegenseitig inspirieren und unterstützen! Ich bin sofort eingetreten!
Iris von Tiedemann, Führungskräfte-Coach, Prozess-Moderatorin und Organisationsberaterin, management in motion |
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Beate Preisler: In zwangloser Atmosphäre erblühen fruchtbare Gespräche
Jede von uns kennt das: Small Talk bei Filmpremieren und bei Filmfestivals, versprechen „sich mal zu treffen“ – und so ist das Jahr schon wieder um. Women in Film & Television Germany e.V. sorgt dafür, dass es nicht bei dieser Floskel bleibt. Als Kölnerin habe ich es nicht weit, das WIFTG-Frühstück vor Ort zu genießen, aber auch im Rahmen der Berlinale macht es Spaß, sich ein bis zwei Stunden vom Trubel zu lösen und Mitstreiterinnen wieder zu treffen. Als Referentin war ich schon dabei, aber auch als Gast ist es immer wieder schön mitzuerleben, wie in zwangloser Atmosphäre fruchtbare Gespräche erblühen und aus diesen ein Austausch über das Jahr hinweg erwächst, Ideen ausgetauscht und neue Projekte angestoßen werden. Darum wünsche ich dem noch relativ jungen Verein und ihren engagierten kreativen Köpfen, dass aus der WIFTG eine Konstante für alle Frauen im Film- und Fernsehbereich wird.
Beate Preisler, Mitbegründerin und Leiterin der Erstausgabe des Internationalen Frauenfilmfestivals Dortmund/Köln, Mitfrau Feminale e.V., Online-Redaktion Kinoaktiv Köln |
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Sydney Levine: Openness and Interest
When I was invited to speak at the WIF gathering, I was impressed with the openness and interest the members showed me. They were professional in ways that particularly impressed me.
Sydney Levine, President, Film Finders inc |
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Christine Berg: Uns selbst mehr zutrauen
In der Filmbranche sind in den letzten Jahren immer mehr Frauen auch in verantwortungsvolle Positionen vorgerückt. Sicherlich ist damit erst ein Anfang gemacht. Allerdings gibt uns jeder einzelne Erfolg von Frauen in Führungspositionen mehr Kraft - und vor allen Dingen: Mut, dass wir uns selbst mehr zutrauen sollten als wir es manchmal tun. Denn in einem gleichen wir den Männern - es liegt immer nur an einem selbst, was man alles bewegen kann!
Christine Berg, DFFF-Projektleiterin, FFA Berlin |
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Anke Ludewig: Eine sehr gute Initiative
WIFTG ist ein sehr gutes branchenübergreifendes Forum für Kommunikation und Diskussion. Die Veranstaltungen haben sich als wunderbare Kontaktmöglichkeit entwickelt. Die Behandlung aktueller Themen findet unterstützt durch regelmäßig interessante Referentinnen auf sehr hohem Niveau statt. Es ist zu wünschen, dass sich WIFTG als eine wesentliche Plattform für Erfahrungsaustausch und Meinungsbildung etabliert.
Anke Ludewig, Rechtsanwältin für Urheber- und Medienrecht, Brehm & von Moers |
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Anna Lasar: Die Kraft einer internationalen Vereinigung
Besonders gerne besuche ich die WIFT-Business Breakfasts, eine ideale Plattform, um Erfahrungen auszutauschen und neue Kontakte zu anderen Frauen aus der Medienbranche zu knüpfen. Es ist sehr wohltuend, sich in diesem entspannten Rahmen mit seinen Ideen und Arbeiten allen anwesenden Kolleginnen vorstellen zu können, ohne das Gefühl zu haben, sich beweisen zu müssen. Die Kurzvorträge der jeweiligen Referentinnen sind jedes Mal absolut informativ, spannend und motivierend.
Anna Lasar, Produzentin, München |
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Anne Urban: Herzlichkeit, Humor und Offenheit
Finde gezielte Vernetzung und Austausch beruflicher Kontakte grundsätzlich wunderbar, aber das bei WIFTG erlebte Networking von Frauen der Filmbranche war für mich eine sehr spannende Erfahrung, da es trotz aller Professionalität und Zielstrebigkeit der Einzelnen eingebettet ist in Herzlichkeit, Humor und Offenheit; bei Männern stehen in solchen ersten Begegnungen meist erstmal Selbstdarstellung und Positionsbestimmung im Vordergrund.
Anne Urban, Postproduction Supervisor |
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